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Der Kromfohrländer
 
 
Da schon sehr viel über den Kromfohrländer und seinen Charakter auf anderen Seiten zu lesen ist, möchte ich an dieser Stelle vor allem auf die Gesundheit vom Kromfohrländer eingehen, da darüber meiner Meinung nach noch viel zu wenig gesprochen wird.
 
Der Kromfohrländer ist natürlich genau wie auch andere Rassen von  Krankheiten betroffen.
Besonderst zu nennen sind hier folgende Krankheiten:
 
Epilepsie
 
Heriditärer Katarakt
 
Digitale Hyperkeratose
 
Autoimmunerkrankungen
 
Nierenprobleme
 
 
 
Heriditärer Katarakt:
Der heriditäre Katarakt ist eine Form des erblichen Grauen Stars. Leider sieht man dem Hund die Erkrankung nicht von außen an, so dass man die Erkrankung, die mit einer Trübung der Linse einhergeht, nur durch eine  Augenuntersuchung  beim Augentierarzt feststellen lassen kann.
Seit bekannt ist, dass die Kromfohrländer von dieser Krankheit betroffen sein können, untersuchen wir unsere Hunde mindestens alle zwei Jahre und die Zuchthunde vor jedem Wurf. Auch der Deckrüde muss vor dem Deckeinsatz untersucht werden.
Trotz dieser regelmäßigen Untersuchungen lässt es sich jedoch nicht vermeiden, dass ein zuvor freier Hund bei einer der nächsten Untersuchungen einen positiven Befund hat und er in dieser Zeit vielleicht schon Nachkommen gebracht hat.
Doch sind die regelmägigen Untersuchungen ein erster Schritt, um die Ausbreitung des Katarakts zu verhindern.
 
 
Digitale Hyperkeratose:
Drei Merkmale kennzeichnen die digitale Hyperkeratose, die in der Umgangssprache auch corny feet genannt wird.
Zum einen sind die Ballen der betroffenen Hunde mehr oder weniger stark mit Rissen durchzogen, und an den Ballenrändern kommt es häufig zu Wucherungen.
Zum anderen zeigen die Hunde ein vermehrtes Krallenwachstum und die Kralle selbst endet stumpf und nicht zur Spitze hin verlaufend wie beim gesunden Hund.
Das dritte Merkmal ist das gekräuselte Fell der Hunde, das sich besonderst im Kopfbereich, aber auch am ganzen Körper zeigt. Schon die Welpen zeigen direkt nach der Geburt eine wellenartige Struktur des Fells, so dass erfahrene Züchter erkrankte Hunde sofort erkennen können.
Bei regelmäßiger Kontrolle und Pflege der Ballen und der Krallen sind die Hunde nicht in ihrer Lebensfreude eingeschränkt oder auf sonst eine Art beeinträchtigt.
Erfahrungen haben gezeigt, dass die Kastration der Hündin vor der ersten Läufigkeit und die des Rüden vor der Geschlechtsreife einen positiven Effekt auf die Krankheit hat. So weisen betroffene, kastrierte Hunde gar keine oder verminderte Krankheitssymptome an den Ballen auf.